Weshalb es whi gibt
In den Jahren 1999-2002 arbeitete ein Schweizer Ehepaar (Arzt / Hebamme) als Verantwortliche für einen Gesundheitsdistrikt im Nordosten des Tschad direkt an der sudanesischen Grenze. In dieser Arbeit begegneten sie vielen jungen Frauen, teils Mädchen, aus dem Tschad und dem Sudan, welche mit schweren geburtstraumatischen Verletzungen (vesico- und rectovaginale Fisteln) im Spital Hilfe suchten.
Es handelte sich um Frauen, deren Kinder bei der oft tagelangen Geburt meist starben, und die als Folge der Geburtskomplikationen den Urin und manchmal zusätzlich auch den Stuhlgang nicht mehr kontrollieren konnten. Frauen, die deshalb von ihren Männern verstossen und von der Gesellschaft oft verachtet und ausgegrenzt wurden.
Zusammen mit einem Team von Gynäkologen aus dem "Addis Abeba Fistula Hospital" in Äthiopien konnte im März 2002 ein zweiwöchiges Projekt im Distriktspital Adré umgesetzt werden, bei welchem knapp dreissig Frauen mit geburtstraumatischen Verletzungen erfolgreich operiert wurden.
Kurz darauf musste das Ehepaar in die Schweiz zurückkehren. Aufgrund ihres Wunsches, Frauen mit Fisteln langfristig helfen zu können, wurde am 04.12.2003 in Bern der Verein women's hope international gegründet.

