Blasen- und Darmscheidenfisteln
Durch ein verkrümmtes, vielleicht noch nicht ausgewachsenes Becken oder durch eine Lageanomalie des Kindes in der Gebärmutter kommt es zu langen Geburtsverläufen von bis zu fünf Tagen und mehr. Währenddem die werdende Mutter unglaubliche Schmerzen und Qualen erleidet, stirbt das Kind im Verlaufe der Geburt.
Der konstante Druck des kindlichen Kopfes auf den Geburtskanal und das Becken bewirkt eine verminderte Durchblutung des Gewebes, das deshalb später abstirbt. Es entsteht ein Loch zwischen Scheide und Blase und/oder Enddarm. Die Frau kann ihren Urin und/oder Stuhlgang nicht mehr kontrollieren, so dass ein übler Geruch zum konstanten, demütigenden Begleiter wird. Sie wird von ihrem Mann verstossen und von der Gesellschaft oft verachtet und ausgegrenzt.
Weltweit leiden über drei Millionen Frauen an Fisteln und jährlich kommen bis 100 000 dazu. mehr...
