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Neues Projekt in Burkina Faso

Gemeinsam mit APEFEO, stärkt whi seit 2011 die Frauenrechte in Burkina Faso.

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Ajebans Geschichte

Diese Geschichte sandte uns Dr. Farooq Moghul vom Moghul Spital in Sukkur, Pakistan.

Ein glückliches Kind, das mit Puppen und den anderen Kindern im Dorf spielte, war Ajeban. Sie wusste nichts über die Welt und das Leid, das vor ihr lag. Als sie die Pubertät noch nicht erreicht hatte, wurde sie mit einem Mann verheiratet. Sechs Monate nach der Hochzeit bekam sie ihre erste Monatsblutung und zwei Monate später war sie schwanger. Natürlich war sie damals immer noch klein, sie war noch ein Mädchen. Sie konnte zu keiner vorgeburtlichen Kontrolle gehen, geschweige denn einen Kaiserschnitt planen. Als die Wehen begannen, hatte sie für 60 Stunden keine medizinische Hilfe. Sie lag während 60 Stunden in den Wehen. Die traditionelle Geburtshelferin hoffte einfach, dass das Baby bald geboren würde. Als sie fast zu Tode erschöpft war, wurde sie zu einer Klinik gebracht, die 200 Kilometer entfernt war. Dort konnte ihr nicht geholfen werden, und sie wurde wegen der Komplikationen in ein grösseres Spital verlegt, das noch einmal 300 Kilometer entfernt lag. Der Weg ging über die Berge. Ihr totes Baby gebar sie in diesem Auto, das keine Ambulanz war, sondern ein altes Taxi.

Im Zentrumsspital wurde sie behandelt, doch sie hatte durch die tagelangen Wehen eine Blasenscheiden-Fistel entwickelt. Für mehrere Monate blieb sie zuhause, da die Familie kein Geld für einen erneuten Spitalaufenthalt hatte. Ihr Mann nahm eine neue Frau und schickte Ajeban zurück zu ihren Eltern. Ihre Brüder nahmen sie dann in das 600 Kilometer entfernte Karachi. Dort wurde sie zwei Mal ohne Erfolg operiert. Es ging ihr nicht besser. Nun gab es keine Hoffnung mehr für die Familie, die ihr ganzes Geld und dazu Geliehenes verloren hatte. Ihre Brüder arbeiten für die Rückzahlung der Schulden. Sie verkaufte dann Süssigkeiten an die Kinder des Dorfes, um Geld beisteuern zu können.

Schliesslich erfuhr sie von unserem Operationscamp und kam nach Sukkur. Sie wurde operiert und, durch die Expertise von Dr. John Kelly, geheilt. Einige Zeit blieb sie noch im Spital, doch schliesslich war sie ohne Katheder und wieder trocken/kontinent. Ajeban konnte nicht glauben, dass sie eines Tages wieder auf einem trockenen Bett schafen würde. Während 18 Jahren hat sie auf einem urin-nassen Bett schafen müssen.

Sie war sehr glücklich, als sie mit einem grossen Lächeln mit mir sprach. Ich bin sicher, dass man nicht oft ein solches Lachen auf dem Gesicht eines Menschen sieht, ausser er ist wirklich sehr glücklich. Wir hier in Sukkur nach einem Fistelcamp, wir sehen solches Lachen jedes Mal, wenn Frauen von einem leidvollen, in Urin und Fäkalien getauchten Leben befreit werden.

Ihr von whi habt uns geholfen, diese Frauen zu behandeln. Ihr könnt nicht glauben, wie sehr sie für Gesundheit und ein langes Leben von Dr. John beten.

 

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