Die Gesundheitssituation in Afghanistan
Die Gesundheitssituation von Frauen und Kindern in Afghanistan ist prekär. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 74% der Todesfälle bei Geburten in Afghanistan verhindert werden könnten.
Ein Grossteil der Frauen in Afghanistan (85%) gebärt zuhause ohne Hilfe einer Hebamme oder einer geschulten Person. Die Gründe dafür sind vielfältig: u.a. die grosse Distanzen zu Gesundheitseinrichtungen, Kosten für einen Krankenhausaufenthalt oder einen Hebammenbesuch, den viele sich nicht leisten können sowie die schwierige Sicherheitslage in Afghanistan.
Afghanistan | Schweiz | |
|---|---|---|
Durchschnittl. Zahl an Geburten pro Frau | 6.6 | 1.5 |
Müttersterblichkeit pro 100 000 Lebendgeburten | 1800 | 5 |
Säuglingssterblichkeit pro 1000 Lebendgeburten | 50 | 3 |
Krankenschwester- und Hebammendichte je 10 000 Personen | 4 | 110 |
Geburten unter Aufsicht geschulten Pesonals | 14 % | >99% |
Quelle: WHO

