Kampf gegen Zwangsverheiratung von Kindern, Vorbeugen von Teenagerschwangerschaften

Weltweit werden jeden Tag 40'000 Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Das sind Tag für Tag 40'000 Kinder, die ihre Kindheit verlieren, die zum Teil noch nicht einmal die Pubertät erreicht haben, und die ihre Schulbildung abbrechen müssen, um sich um den Haushalt und die Bedürfnisse ihres Ehemannes zu kümmern. Es sind 40'000 Mädchen jeden Tag, deren Gesundheit und Leben auf dem Spiel stehen.

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Problemstellung

In Entwicklungsländern wird eines von drei Mädchen vor dem 18. Lebensjahr verheiratet. Die Mehrheit dieser Mädchen sind arm, leben in einer ländlichen Gegend und haben eine minimale Schulbildung. Nebst der Armut sind es aber vor allem auch die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern sowie kulturelle und religiöse Überzeugungen und Traditionen, welche die Praxis der Kinderehen aufrechterhalten.

Viele dieser Mädchen werden schwanger, bevor ihr Körper bereit dazu ist. Verglichen mit erwachsenen Frauen im selben Land haben Teenage-Mütter ein bis zu fünfmal höheres Risiko, während der Schwangerschaft oder Geburt zu sterben. 70'000 Teenagermädchen sterben jedes Jahr aufgrund von Komplikationen vor oder während der Geburt, der Haupttodesursachen für Mädchen im Teenageralter.
 

Engagement von WHI

Wir setzen uns ein, dass die Mädchen in Entwicklungsländern nicht mehr als Kind verheiratet und als Teenager schwanger werden - damit sie hoffnungsvoll in ihre Zukunft blicken können!

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WHI hat Wirkung

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Als Gruppe stark

Ambia (15) leitet seit Kurzem eine Teenagergruppe. Zur Gruppe gehört auch Bethy (14). Sie soll in Kürze verheiratet werden und teilt ihre Sorge mit der Gruppe. Diese wird aktiv.

Kampf gegen Zwangsheirat