Junge Frau steht auf einem Dach und sieht besorgt aus.
Szene aus dem Film "Hava, Maryam, Ayesha".
© Sahraa Karimi/Noori Pictures

Im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» organisiert Women’s Hope eine Vorführung des Films «Hava, Maryam, Ayesha» von der afghanischen Regisseurin Sahraa Karimi. Ziel des Anlasses ist es, geschlechtsspezifische Gewalt gegen afghanische Frauen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Informationen zum Event

  • Datum: 29.11.2026

  • Uhrzeit: 18:00

  • Veranstaltungsort: Kino REX, Schwanengasse 9, 3011 Bern

  • Film: «Hava, Maryam, Ayesha» von Sahraa Karimi

  • Rahmenprogramm: Vertiefungsgespräch mit der Afghanistan-Programmverantwortlichen von Women’s Hope. Im Voraus fand ein Austausch mit der Regisseurin des Films statt.

Der Film wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Diskussion nach dem Film wird in deutscher Sprache geführt.

Die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» ist eine internationale Aktion zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Kampagne läuft jährlich vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. In der Schweiz wird die Kampagne durch Frieda – die feministische Friedensorganisation – organisiert. Women’s Hope beteiligt sich mit einer Filmvorführung in Bern an der Kampagne.

Women’s Hope engagiert sich in Afghanistan seit 2007 mit mindestens einem Projekt kontinuierlich gegen Gewalt an Frauen. Angesichts der Gefahr, dass die Situation von Mädchen und Frauen im Land zunehmend in Vergessenheit gerät, möchte der Filmanlass daher ihre Situation sichtbar machen, an ihr Schicksal erinnern und ihnen eine Stimme geben.

Der Film «Hava, Maryam, Ayesha» von der afghanischen Regisseurin Sahraa Karimi erzählt die Geschichten dreier Frauen in Kabul, die sich in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden, jedoch mit ähnlichen Erwartungen und Einschränkungen konfrontiert sind. Im Mittelpunkt stehen Geschlechterrollen, Ehe, Mutterschaft, Gewalt und der Wunsch nach Selbstbestimmung. Jede der drei Frauen versucht, innerhalb familiärer und sozialer Grenzen ihren eigenen Weg zu finden. Dabei zeigt der Film eindrücklich, wie eng persönliche Entscheidungen mit den Lebensbedingungen und Rollenbildern verbunden sind, die den Alltag von Frauen in Afghanistan prägen.

Zwei junge Frauen sprechen zu einer dritten Frau, die mit dem Rücken zur Kamera steht.
Szene aus dem Film "Hava, Maryam, Ayesha".
© Sahraa Karimi/Noori Pictures

Im Anschluss an die Filmvorführung vertieft die Afghanistan-Programmverantwortlichen von Women’s Hope zentrale Themen des Films. Ausgehend von einem vorgängigen Austausch mit der Regisseurin Sahraa Karimi ordnet sie diese in den heutigen Kontext Afghanistans ein.

Tickets für den Filmanlass können, sobald verfügbar, direkt beim Kino REX gekauft werden.

Wir schlagen Alarm!
Keine Frau sollte sterben, während sie Leben gibt.