Wir verbessern den Zugang von Frauen und Neugeborenen zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsdiensten, indem wir lokale Gruppen stärken, die ihre Gemeinschaften für Mutter-Kind-Gesundheit und für gute Vorsorge in der Schwangerschaft sensibilisieren. Mit durch das Projekt geförderten Einkommensaktivitäten sichern sie Mittel für den Erhalt und Ausbau der lokalen Gesundheitsinfrastruktur. Mobile Teams erreichen zudem Mütter und Kinder in abgelegenen Regionen.
Wir fördern die Qualität lokaler Gesundheitsdienste, indem wir Fachpersonal schulen, damit dieses Geburten sicher begleiten, Komplikationen früh erkennen und in Notfällen richtig handeln kann. Standardisierte Überweisungsprotokolle und klare Ablaufdiagramme stärken die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen. Zudem statten wir 15 Gesundheitszentren mit essenzieller Ausrüstung und lebensrettenden Medikamenten aus und stellen in allen Zentren die Wasserversorgung sicher. Zwei Gesundheitszentren werden umfassend renoviert, eines wird um eine Neugeborenenstation erweitert.
Wir fördern ein starkes lokales Engagement gegen weibliche Genitalbeschneidung, indem wir religiöse und traditionelle Führungspersonen sowie ehemalige Beschneiderinnen als Schlüsselakteure im Einsatz gegen die Praxis gewinnen. Durch Sensibilisierungsarbeit zu den gesundheitlichen, sozialen und rechtlichen Folgen tragen wir zu einem nachhaltigen Wandel bei. Schliesslich schulen wir das Gesundheitspersonal zur Prävention und zum einfühlsamen Umgang mit Betroffenen.