«Diese Frauen haben die schwierigste Zeit ihres Lebens durchgestanden. Und sie finden die Kraft, weiterzumachen. Wir können viel von ihnen lernen.» Wenn Meselech Seyoum, Landesdirektorin von Healing Hands of Joy, über ehemalige Fistelpatientinnen spricht, wird deutlich, wie hier Menschlichkeit und ein feines Gespür für Potenziale zusammenkommen.
Dieses Potenzial weiss Healing Hands of Joy gezielt zu nutzen. Die Vision der Organisation ist ein Äthiopien, in dem keine Frau mehr unter einer Geburtsfistel leidet. Dafür setzt sie auf drei zentrale Pfeiler: Prävention, Identifikation und Reintegration – wobei Betroffene selbst eine tragende Rolle
übernehmen. In ihren Dörfern sprechen sie mit Frauen über die Bedeutung einer guten medizinischen Schwangerschaftsbetreuung und ermutigen sie sowie ihre Familien, der Gesundheit werdender Mütter Priorität einzuräumen.